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Liipalaapa

keskiviikko 6. tammikuuta 2016


Meine Arbeit hat Konstruktionen des Grammatikmodells Konstruktionsgrammatik (CxG) zum Thema. Die CxG ist in der kognitiven Tradition entstanden und hat zum Zweck, die kognitiven und sozialen Aspekte sprachlicher Fähigkeit in der Grammatikbeschreibung zu beachten. Dabei spielen die angenommenen sprachlichen Grundbestandteile, Konstruktionen, eine relevante Rolle. Als Konstruktionen werden alle sprachliche Zeichen angesehen: von konkreten Wörtern und  Morphemen bis durchaus abstrakte Strukturen wie Ditransitiv- und Passivkonstruktionen. Sie sind gelernte Form-Bedeutungspaare, d.h. sie werden durch Sprachgebrauch festgelegt und bestehen sich aus der morpho-syntaktischen Form und der semantisch-pragmatischen Bedeutung.

Die offene Natur der Konstruktionen bietet attraktive Anwendungsmöglichkeiten und ermöglicht die Erklärung solcher sprachlichen Phänomene, womit die traditionellen generativen Grammatiken Probleme auf Probleme stoßen, z.B. bei idiomatischen Ausdrücken und Metaphern. Jedoch ist eine Grammatiktheorie, egal wie anwendbar, nicht plausibel, wenn sie der Realität des Sprachgebrauchs nicht entspricht. Das erste Ziel meiner Arbeit ist dementsprechend die Begründungen von Konstruktionen in der CxG zu abzuschätzen. Zweitens habe ich zum Ziel, der Seminargruppe einen Überblick über diese aktuelle Grammatiktheorie und dadurch über den Zustand der aktuellen Grammatikforschung zu bieten.


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